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| Quappe aus dem Spreewald. | |||||||||||
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| In leckerer Spreewaldsoße angerichtet gab es zum Abschluss des Quappentages in Lede natürlich eine Quppensuppe zu essen | |||||||||||
| Die Quappe, der einstige „Brotfisch" des Spreewaldes, hat auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt des Quappentages in Lehde gestanden. Bereits zum dritten Mal wurde dieser gemeinsam vom Projektmanagement des Gewässerrandstreifenprojektes Spreewald und dem Förderverein für Naturschutz im Spreewald, Fönas, veranstaltet. VON BIRGIT KEILBACH |
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| Eine Quappe aus dem Spreewald. lung, Sohlschwelleneinbau und Alt-armanschluss in den Spree zwischen Leibsch und dem Neuendorf er See", informierte Projektmanagerin Dr. Christine Kehl. „Damit sind wichtige Voraussetzungen für die Verbesserung der Fischlebensräume geschaffen worden", unterstrich sie. Zurzeit erfolgten die Maßnahmen zur Revitalisierung des Lehmannstroms, die dank der milden Witterung gut voran kämen. Zudem laufe der Feldversuch in der Stauabsenkung Süd gemeinsam mit dem Wasser- und Bodenverband Oberland Calau. In einem Kurzfilm verfolgten die Zuhörer im Saal, wie der Fischereibiologe Frank Fredrich im Dezember 2006 drei Quappen am Wehr Leibsch mit einem Sender bestückt hat und diesen seitdem mit Antenne und Empfangsgerät auf der Spur bleibt. „Leider hat dieses Jahr die Laichwanderung noch nicht eingesetzt, es ist einfach zu warm", stellte Fredrich fest. Zurzeit schwimme eine Quappe in der Nähe von Alt Schadow, die anderen zwei befänden sich unterhalb des Wehres bei Leibsch. Mit dem Projekt soll herausgefunden werden,
In der Quappenforschung engagieren sich auch die Mitglieder der Fischereigenossenschaft Unterspreewald in Schlepzig. „Wir haben in diesem Jahr erstmals Quappen als Besatz in die Spree gebracht", sagte Vorsitzender Dietrich Janke. Den Anstoß dazu habe er beim Quappentag 2006 bekommen. Gemeinsam mit Frank Fredrich haben die Fischer 200 Quappen zuvor markiert. „Sie tragen hinter der Rückenflosse ein Fähnchen mit einer Zahl und haben an der Bauchflosse einen roten Punkt", erläuterte der Fischer. Jetzt seien alle Angler und Fischer im Spreewald zur Mithilfe aufgerufen. „Wer einen markierten Fisch fängt, notiert sich bitte die Nummer auf dem Fähnchen, Fangort, Größe und Gewicht, setzt den Fisch wieder ein und gibt die Daten an uns weiter", forderte Frank Fredrich die Teilnehmer auf. Das beziehe sich auch auf die drei Exemplare mit Sendern. Aufschlussreiche Daten' legte er auch zum Pilotprojekt „Borstenanlagen im Spreewald" vor. Den ersten mit Kunst-stoffborsten bestückten Fisch-Kanu-Pass am Wehr 31 im „Stillen Fließ" in Burg hatten im Beobachtungszeitraum rund 12 000 Fische passiert. Den Vergleichs-Fischpass (Senkrecht-Schlitzpass) in der Neuen Spree* rund 1 000 Fische. |
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