" Weltsprache Wendisch " oder " Serbska rec sweta " , diesen interessanten Titel gab Werner Meschkank,
Kurator im Cottbuser Wendischen Museum seiner neuen, mit viel Liebe und Fleiß errichteten Ausstellung,
die am 13. Juni 2008 eröffnet wurde. In einer Stadt mit wendischen Wurzeln, wo es neben dem Wendischen Museum, auch noch die Wendische Kirche und ein Wendisches Viertel gibt.Wendisch schreibt man hier aber leider in dieser Stadt in Klammern, warum auch immer fragen sich die Wenden, welche sich dadurch eingeklammert und damit vereinnahmt und gefangen fühlen? Dass die sehr gelungene, schöne und interessante Ausstellungseröffnung auf einmal in einem Vortrag, mehrfach in "Weltsprache Sorbisch "umbenannt wurde, ist nicht nur fachlich und inhaltlich
falsch, sondern mißachtet einfach die Arbeit und Ideen vom wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums,
Herrn Werner Meschkank, dessen Herz fürs Wendische schlägt und er sehr beliebt auch bei den Wenden in den Dörfern der Niederlausitz ist. Weil er ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite steht und sie nicht in ihrer Befindlichkeit verletzt und kränkt. Auch die "Berufssorben " sollten doch endlich erkennen, daß mit einer Klammerschreibweise oder mit der Umbenennung einer Ausstellung sie eine Vereinnahmung unseres Minderheitenvolkes betreiben,
die den Sorben nicht zusteht. Da hilft wohl auch kein Tag der offenen Tür im Cottbuser "Serbski dom, dem Haus der Sorben .
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